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    1Heiz® Holzpellets1Heiz® Pellets AG

      Lagerung von Holzpellets

      Eine Bröschüre vom DEPI zu Lagerräumen erhalten Sie auch HIER!

       

      Jeder weiß, dass Holz im trockenen Zustand besser brennt, als wenn es nass ist. Auch Holzpellets müssen zum Schutz vor Feuchtigkeit trocken gelagert werden. Aber auch zu lang und zu trocken gelagerte Pellets besitzen ein verschlechtertes Brennverhalten. Falsch gelagerte Holzpellets können das Fördersystem und die Heizungsanlage verschmutzen und so erheblich den Betrieb der Anlage stören. Bei der Auswahl des richtigen Lagersystemes muss jedoch nicht nur auf den Schutz und die Isolation der Pellets geachtet werden, auch eine bauliche Trennung vom Wohnbereich wegen der Brandgefahr und ihrer Feinstaubbelastung ist zu berücksichtigen. Bei dem Betrieb einer Heizungsanlage sind die Heizraumrichtlinien und Feuerungsverordnungen (FeuVO) des jeweiligen Bundeslandes und des

      Bundes zu beachten.


      Für die Lagerung von Holzpellets in unverpackter Form bietet der Markt eine Viehlzahl von Lösungen. Die wohl verbreiteste Variante ist der Einbau von Schrägböden in einen trocken separaten Raum oder die Verwendung von Sacksilos. Aber auch Lagertanks, Erdbunker oder der Umbau bestehender Öl- oder Gastanks werden angeboten.


      Wenn es die baulichen Gegebenheiten zulassen, dann sind zwei wesentliche Faktoren für die Größe des Pelletlageraumes entscheidend. Zum einen sollte der Lagerrraum der Heizlast des Objektes angepsst sein, zum anderen sollte die Anlage so konzipiert sein, dass der Weg der Holzpellets vom Lager zum Vorratsbehälter so gering wie möglich gehalten wird. Eine brandschutztechnische Trennung muss jedoch gewährleistet sein. Unabhangig von der Lagerform, rechnet man 0,9m3 Lagerraum für 1kW Heizlast. Als Faustformel gilt, dass das Lager ca. den 1,2 bis 1,5 fachen Jahresbedarf fassen sollte. Die Lagerart muss staubdicht und gegen Feuchtigkeit geschützt sein. In dem Pelletlager dürfen keine elektrischen Leitungen oder Betriebsmittel geführt werden, sofern sie nicht den Bestimmungen explosionsgeschützter Betriebsmittel entsprechen. Dies ist notwendig, da die Pellets beim Einblassvorgang mit hohem Druck in das Lager befördert werden und dabei eine hohe Staubentwicklung auftreten kann. Ein elektrischer Funke oder eine im Betrieb befindliche Anlage könnte die aufgewirbelten Feinanteile entzünden und so eine Staubexplosion verursachen. Um Überdrücken entgegenzuwirken, muss in geschlossenen Räumen oder in luftdichten Behältern eine Zwangsabsaugung vorhanden sein.

       


      Lagerformen


      Lagerraum

      Bei der Aus- oder Umbau eines Lagerraumes muss vor allem die zu lagernde Menge sowie das Austragungssystem berücksichtigt werden. Möchte man die Pellets ähnlich dem Maulwurfsystem hraussagen, so kann man fast das komplette Raumvolumen nutzen. Bei einen Abtransport über eine Absaugung am Boden oder einer Förderschnecke müssen Schrägenböden mit einem Winkel von mindestens 40 Grad installiert werden. Dies bedeutet, das nur etwa 2/3 des Raumes effektiv genutzt werden können. Durch die Schwerkraft rutschen die eingelagerten Holzpellets Richtung Abförderungssystem. Für Kontroll- und Wartungsarbeiten sollte der Lagerraum so gestalltet werden, dass er auch im befüllten betretbar ist. Außenwände sind gegen Feuchtigkeit zu schützen. Um dem Brandschutz gerecht zu werden, sollten Wände und Einrichtung in F90 ausgeführt werden. Dies bedeutet, dass sie einem Brand 90 Minuten stand halten. Dies ist jedoch nur eine Empfehlung, basierend auf österreichischen Richtlinien, welche jedoch nicht ungeeignet ist, in Anbetracht, wenn man den brennstoff im Wohnhaus lagert. Türen sollten aus diesem Grund feuerhemmend, selbstschließend und staubdicht sein. Ein Sichtfenster ist daher immer sinnvoll. Für geschlossene Räume und luftdichte Behälter ist eine Zwangsabsaugung notwendig. Elektrische Betriebsmittel sollten bestenfalls vermieden oder in explosionsgeschützter Bauart ausgeführt werden. Metallische Teile, wie Einblas- und Absaugstutzen müssen gemäß DIN VDE geerdet sein. Wegen der elektrostatischen Entladung und der damit verbundenen Staubexplosion beim Einfüllvorgang, dürfen keine Kunststoffrohre verwendet werden. Um Beim Einblasvorgang die gegenüberliegende Wand zu schützen, sollten in einem Abstand von 20cm und 25cm Prallmatten installiert werden. Vor Einbau des Lagers sollte die statische Belastung der Lagermenge auf die Wände oder Decken des gewählten Lagerortes durch einen Statiker geprüft werden.


      Sacksilo und Trogsilo

      Diese Silos bestehen aus einem Gewebematerial, welches in einem Gestell befestigt wird. Das Material besteht besteht aus luftdurchlässigen Polyestergewebe, welches mit Metallfäden durchsetzt ist, um elektrostatische Ladung abzuleiten. Aber auch das Sacksilo muss vor Nässe geschützt stehen. Oftmals ist der benötigte Raumbedarf etwas höher, als bei fest verbauten Lagerräumen. Der Vorteil von Sacksilos besteht vor allem darin, dass das Austragunssystem frei zugänglich für Wartungs- und Reparaturarbeiten ist. Da der Staub nicht durch das Gewebe entweichen kann, wird für das Einblasen keine Absaugung benötigt, es reicht das Lüften des Raumes. Auch die elektrischen und brandschutztechnischen Anforderungen sind nicht so groß, wie bei dem Lagerraum. Da der Feinanteil nicht abgesaugt wird, sollte auf eine regelmäßige Entleerung und Reinigung des Sackes geachtet werden. Um das Sackvolumen effektiv nutzen zu können, sollte darauf geachtet werden, dass sich dieser beim Befüllen aufbeult. Da dies in schmalen oder niedrigen Räumen nicht immer machbar ist, sollte die Wahl auf ein Trogsilo fallen. Auch wenn das Konzept dem des Sacksilos entspricht, erlaubt die spezielle Bauweise eine Befüllung bis unter die Decke.


      Feste Pelletsilos, Pelletboxen, individuelle Kellertanks aus Kunstfaser


      Pelletsilos und Pelletboxen sind Lagertanks für Holzpelllets, welche aus Metall gefertigt sind. Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden Lagerarten ist, dass Pelletsilos zu einer Batterie zusammengeschlossen und so auf das erforderliche Lagervolumen abgestimmt werden können. Die Silos gibt es mit einem Fassungsvermögen von 700kg oder 1400kg und die Austragung erfolgt über ein untergebautes Förderschnecken- oder Absaugsystem. Die Pelletboxen besitzen ein Lagervolumen von 300kg bis 1300kg, lassen sich jedoch nicht zu Batterien verbinden. Eine Aufstellung im Freien ist auch denkbar, jedoch soolte man einen zusätzlichen Schutz durch Überdachung in Betracht ziehen, um die Behälter vor Korrusion zu schützen. Auch die Pelletsilos und -boxen besitzen einen Anschluss für die Absaugung, wodurch die Behälter auch fast vollständig entleert werden können. Lediglich die Befüllung ist etwas zeitintensiver, da beim Befüllen jeweils die Einblas- und die Absaugleitung gewechselt werden müssen.

      Kellertanks aus Kunstfaser sind leicht zu transportieren benötigen jedoch etwas Fachwissen bei ihrer Aufstellung. Neben dem geringen Gewicht, sind Kunststoffbehälter sehr flexibel an den Aufstellungsort anpassbar. Der glasfaserferstärkte Kunststoff besitzt eine elektrisch leitende Oberfläche, wodurch Staubexplosionen durch elektrostatische Entladung vorgebeugt werden. Zusätzlich zeichnet sich das Material durch eine hohe Lebensdauer aus. Die gesammten Ein- oder Auslassöfnungen für Einblasstutzen, Belüftung oder Entnahme können somit auf die örtlichen Gegebenheiten und den Bestimmungen der Heizungsanlage abgestimmt werden. Auch bei diesen Lagertyp ist eine Außenaufstellung denkbar.


      Erdtank

      Eine weitere Lösung der Pelletslagerung außerhalb des Gebäudes bieten sogenannte Erdtanks, welche in die Erde eingebracht werden. Aus diesem Grund müssen der Lagerraum und die Einführung der befüll- und Ausführsysteme absolut dicht sein. Vorzugsweise sollte der Erdtank aus korrusionsbeständigen glasfaserverstärkten Polyesterharz gefertigt sein (GFK), es werden aber auch Varianten aus Spezialbeton oder Umbautarbeiten von Erdöltanks oder Klärgruben angeboten. Vorteilhaft ist jedoch die absolute Staubfreiheit sowie der verbesserte Brandschutz durch die räumliche Trennung vom Gebäude. Bei der Wahl eines Erdtanklagers stellen die Entfernung zum Gebäde sowie das Austragungssystem einen wichtigen Gesichtspunkt dar. Durch die Verlegung im Erdreich ist das Fördersystem schwer zugänglich. Durch angesaugte Außenluft besteht die Möglichkeit der Kondenswasserbildung im Lagerraum. Eine Explosionsgefahr besteht nicht, da elektrostatische Energie ind das Erdreich abgeleitet wird. Um eine weitgehend restlose Entleerung zu gewährleisten, müssen auch im Erdtank schrägen von mindestens 40°C installiert werden. Optimal ist eine Kugelform mit glatten Innenflächen. Auch Erdtanks werden in Größen von 8, 10, 12 und 14to hergestellt. Die Entnahme erfolgt über Absaugsysteme. Bei der Entscheidung sollten daher alle Kosten mit einem Ingenieur besprochen werden.

       


      Anlieferung und Befüllung


      Die Anlieferung von Pellets als lose Ware erfolgt im Tanklastwagen oder auch Silofahrzeug genannt. Die dreiachsigen Fahrzeuge haben ein Ladevolumen von 15to Holzpellets. Durch die Mitnahme eines Anhängers erhöht sich das Ladevolumen auf 22 Tonnen. Alternativ sind auch Sattelzüge mit 18 Tonnen Ladevolumen im Einsatz. Über einen Schlauch blasen die Fahrzeuge mittels Luftdruck zwischen 0,1 und 0,4 bar die Holzpellets in das Lager. Der Anschluss des Schlauches erfolgt über Storz-A oder Storz-B Kupplungen, wie sie auch die Feuerwehr verwendet. Passende Adapter liegen unseren Fahrzeugen jedoch bei. Da die Pellets beim Einblasen mechanischen Belastungen, wie Reibung im Schlauch oder Stößen an Bögen und Prallmatte, ausgesetzt werden, sollte der Weg zwischen Fahrzeug und Einfüllstutzen so kurz wie möglich gehalten werden. Alle verwendeten Rohre müssen einen Durchmesser von 100mm haben müssen metallisch und geerdet sein. In Abhängigkeit des Lagertypes schließt der Lieferant vor Beginn der Befüllung eine Absaugvorrichtung an, um Überdrücken vorzubeugen und um Staub- oder Feinteile abzusaugen. Der Einblasdruck ist abhängig von der Größe des Lagers, der Schlauchlänge und dem Füllstand im Lager. Geschulte Fahrer reduzieren daher den Einblasdruck mit zunehmenden Lagerbestand. Hierfür beobachten Sie durch ein Sichtfenster am Auslassventil des Silofahrzeuges das Fließverhalten der Pellets und kontrollieren durch regelmäßige Sichtproben das Lager. Das geeichte elektronische On-Board-Wiegesystem erfasst die tatsächlich abgenommene Menge Holzpellets. Der Ihnen ausgehändigte Wiegeschein bildet dann die verbindliche Grundlage Ihrer Rechnung. Bei eng aneinanderliegenden Ein-und Absaugstutzen ist zu beachten, dass das Einblasrohr mindestens 20cm länger ist als das Absaugrohr. Dadurch wird das gleichzeitige absaugen der Pellets oder ein Überdruck durch ein verstopftes Absaugrohr verhindert. Optimal befindet sich die Rohre 20cm unterhalb der Decke. Das Einblasrohr zielt dabei auf den entferntestens Punkt im Lagerraum. Bei einem langen Lagerraum sollte am Einblasstutzen ein 30 – 50 cm langes Beschleunigungsrohr montiert sein. Bei dieser Bauart rutschen die Pellets jedoch nicht hinter das Beschleunigungsrohr, so dass nicht der gesamte Lagerraum genutzt werden kann. Besser ist es daher mehrere Einblasstutzen auf der längeren Seite zu verteilen. Auf 90° Bögen sollte wenn möglich verzichtet werden, da die Pellets beim Einblasen an den Bögen zerbrechen können und sich so der Feinanteil im Lager erhöht. Als Faustformel gilt ein Mindestradius von 2 * dem Rohrdurchmesser (R=2*D) oder die Verwendung von Kunststoffschläuchen mit Stahlspirale. Die Einblas- und Absaugkupplungen zu Ihrem Lagersystem sollten frei zugänglich und ohne weitere Hilfsmittel (z.B. hohe Leiter) erreichbar sein. Eine Lagerung der Holzpellets auf dem Dach ist wegen der Nutzung der Schwerkraft zwar sinnvoll, sollte jedoch auch aus Sicht der Arbeitssicherheit und der Länge des benötigten Schlauches betrachtet werden.

       


      Austragung

       

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