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Pellets und Feinstaub

Hintergrundinformationen zum Thema Feinstaub

* Moderne Pelletkessel verursachen insgesamt weniger als 1 % der Gesamtfeinstaub­emissionen in Deutschland! Emissionsmessungen von Pelletkesseln im Praxisbetrieb haben im vergangenen Jahr gezeigt, dass die Emissionen bei stationärem Volllast­betrieb (aber auch bei Teillastbetrieb) zwischen 11 und 13 mg/MJ lagen. Überträgt man diese Ergebnisse auf die rund 70.000 Pelletheizungen, die in Deutschland Ende 2006 in Betrieb waren, bedeutet dies rund 84 Tonnen. Bei einer Feinstaub-Gesamtbelastung in Deutschland von 184 Kilotonnen tragen Pelletheizungen mit weniger als 0,5 % zur Gesamtfeinstaubbelastung in Deutschland bei.

* Die Feinstaubemissionen von Pelletheizungen sind um den Faktor 10 bis 100 geringer als bei herkömmlichen Holzöfen. Die Emissionswerte aus Pelletheizungen bewegen sich zwischen fünf und 20 mg/Nm3  (3-15 mg/MJ) und entsprechen damit denen von bestehenden Ölheizungen. Auch das Umweltbundesamt in Dessau bescheinigt den innovativen Pelletheizungen ein gutes Zeugnis: „Pelletkessel sind die besten Holzfeuerungen, die wir haben".

* Feinstaub ist nicht gleich Feinstaub: Aktuelle wissenschaftliche Gutachten von Prof. Thomas Nußbaumer vom Schweizer Ingenieurbüro Verenum belegen, dass die aus Pelletheizungen emittierten Feinstäube aufgrund der vollständigen Verbrennung vorwiegend aus wasserlöslichen Salzen wie Kaliumchlorid bestehen. Toxikologische Untersuchungen konnten daher auch um den Faktor 5 geringere Schädlichkeit nachweisen, als beispielsweise Ruß aus Dieselmotoren verursacht.

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