Pelletheizungen reduzieren FeinstaubKontrollierte Verbrennung, kaum RußPelletheizungen verursachen insgesamt nur ein Tausendstel der Gesamtemissionen von Feinstaub in Österreich. Univ.-Prof. Reinhold Priewasser vom Institut für betriebliche und regionale Umweltwirtschaft der Universität Linz: „In der aktuellen Feinstaubdiskussion wird vielfach übersehen, dass wir moderne Pelletheizungen nicht mit klassischen Festbrennstoffheizungen vergleichen dürfen. Die Emissionen liegen um zumindest 90% niedriger. Wenn wir Feinstaubemissionen reduzieren wollen, müssen wir alte Holzkessel durch moderne Pelletheizungen ersetzen. Ein Zurück zum Öl ist keine Lösung im Sinne einer nachhaltigen Energienutzung.
Ähnlich argumentiert Dr. Thomas Brunner, Bereichsleiter des Austrian Bioenergy Centre in Graz: „Wir haben Pelletheizungen auch im Praxisbetrieb draußen beim Kunden gemessen und festgestellt, dass die Emissionen bei stationärem Volllastbetrieb, aber auch bei Teillastbetrieb nicht über 15 mg/MJ lagen.“
Nur ein Tausendstel der Emissionen. Überträgt man diese Ergebnisse auf die 45.000 Pelletkessel, die seit Ende 2006 in Österreich im Betrieb sind, ergibt das Gesamtemissionen von Feinstaub von 50 t. Bei einer Gesamtbelastung mit Feinstaub von 46.000 t ist das nur ein Tausendstel der Emissionen. Walter Haslinger, Kleinfeuerungsexperte des ABC Wieselburg: „Feinstaub aus Pelletheizungen enthält aufgrund der elektronisch kontrollierten Verbrennung kaum Ruß, sondern vorwiegend wasserlösliche Kalium- und Natriumsalze. Erst jüngst konnten Schweizer Studien nachweisen, dass aus diesem Grund die Gesundheitsschädlichkeit von Feinstaub aus Pelletheizungen wesentlich geringer einzustufen ist, als aus Dieselruß oder Rauch aus konventionellen Holzöfen.“ |